Mitgliederinformationen zur Corona-Situation…?

Liebe Schützenmitglieder,
mit der letzten Coronaschutzverordnung vom 30.05.2020 hat die Landesregierung die Ausübung von Sportarten in Räumen zugelassen.

Nun können auch wir unsere Schießtrainings unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln wieder aufnehmen. Nach einer Empfehlung des Bundes der historischen Schützen in Verbindung mit Regelungen des Landessportbundes NRW, haben wir ein Hygienekonzept entwickelt (siehe Anhang).

Ab dem 16.06.2020 geht es wieder los!

Trainingszeiten sind:
Dienstags, von 19:00-22:00 Uhr und Freitags, von 19:30- 22:30 Uhr.

Ihr müsst Euch zunächst nicht zu den Trainings anmelden, aber bitte habt Verständnis dafür, dass wir die Gesamtzahl der anwesenden Personen im Vereinsheim beschränken müssen.

Bringt bitte einen „Mund-Nasen-Schutz“ mit.
Auch wenn wir uns kennen, müssen sich alle in die Anwesenheitslisten eintragen.

Die „ausgefallenen“ Vereinsmeisterschaften können in Absprache mit Klaus Weiß nachgeschossen werden. Schützen/-innen, die eigene Gewehre und Zubehör alleine nutzen sind von den Desinfektionsvorschriften bzgl. des Schießequipments ausgenommen.

Der „Thekenbetrieb“ ist leider untersagt. Getränke gibt es, aber ausschließlich in Flaschenform.

Wenn Ihr noch Fragen habt, die Schießleiter und der Vorstand sind für Euch da.

Wir leben gerade in einer besonderen Zeit, die von allen einen etwas anderen Umgang miteinander verlangt. Schritt für Schritt werden wir in den „Normalbetrieb“ zurückkommen. In diesem Sinne…..

Viele Grüße und Gut Schuss

Euer Vorstand
Heinz Willms, Fritz Thiermann, Michael Krajewski

Nachruf Franz Carl

Liebe Schützenmitglieder,

Am 26. Mai 2020 ist unser Schützenbruder Franz Carl im Alter von 78 verstorben. Die Nachricht über seinen Tod ist nicht fassbar und trifft uns alle zutiefst. Franz Carl war unbestritten eine tragende Säule und ein sehr aktiver Schützenbruder der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1623 Dorff. Wie kaum ein anderer hat er sich dem Schützenwesen und deren Ideale verschrieben.

Seit dem 18. März 1979 war Franz Mitglied der Bruderschaft. Von Beginn an seiner Mitgliedschaft war er einer der Organisatoren und vorausschauender Gestalter unseres Vereinsleben.

Bereits im Jahre 1980 wurde er zum Schießleiter ausgebildet und übernahm 1982 das Amt des Schießmeisters. Neben dem organisatorischen Aufbau des Schießsports, war es ihm ein großes Anliegen, die Schützenjugend für diesen Sport zu begeistern. Viele Jugendliche konnte er in dieser Zeit durch seine kameradschaftliche und verlässliche Art zur aktiven Mitgliedschaft in der Bruderschaft gewinnen. Das Amt des Schießmeisters hat Franz Carl bis 1998 ausgeübt.

1981 trat er in die gerade gegründete Redaktion unserer Zeitung „Dorffer Schützen Echo“ ein. Die Entwicklung der Zeitung hat er ca. 5 Jahre begleitet und ab 2004 wesentlich zur Erneuerung der Zeitung beigetragen.

Auf der Grundlage seiner Berufserfahrung als Setzer und Layouter im Druckbereich, gestaltet er alle öffentlichen Aushänge, viele Festschriften zu Jubelfesten, Jahreskalender und viele Formulare tragen seine gestalterische Handschrift.

In den Jahren von 1985 bis 1989 und in der Zeit von 2008 bis 2013, wurde er zum 2. Brudermeister des Vereins gewählt.

Auch im Grenzlandschützenbund Aachen-Land-Süd engagierte er sich früh und übernahm zuerst von 1987 bis 1993 das Amt des stellvertr. Schießmeister, bevor er 1993 zum Bezirksschießmeister gewählt wurde. Ab 1995 bis 2000 übernahm er das Amt des stellvertretenden Bundesmeister des Grenzlandschützenbund Aachen-Land-Süd gewählt.

Franz gehörte als Leutnant dem Kreis der Uniformierten an und repräsentierte mit seiner Frau Hilde 1998 als Königspaar unsere Bruderschaft.

Franz Carl hat mit großem persönlichen Einsatz die Entwicklung der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1623 Dorff e.V. positiv beeinflusst. Mit Geschick und Einfühlungsvermögen, hat er den Wandel der Bruderschaft zu einem modernen Schützenverein, der auch die Ideale und die traditionellen Werte des Schützenwesens beachtet, mitgestaltet.

Im letzten Jahr feierte Franz nicht nur sein 40. Jubiläum als Mitglied der Bruderschaft, er wurde auch mit einem der höchsten Verdienstorden des „Bund der Deutschen Schützenbruderschaften“, dem „Schulterband zum Sebastianus Ehrenkreuz“ ausgezeichnet.

Franz Carl war und bleibt ein Vorbild für jedes Mitglied unserer Bruderschaft und in vielen Vereinsbereichen wird sein Wirken lang noch zu sehen sein.

Danke Franz ……wir werden dich vermissen.

St. Hubertus Schützenbruderschaft 1623 Dorff e.V.

Heinz Willms
1. Brudermeister

Sportwoche 2020 der DJK Sportfreunde Dorff fällt aus

Die für den 19. bis 21. Juni geplante Dorffer Sportwoche und der DJK-Familientag samt DJK-Party (13.06) werden wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das entschied jetzt der geschäftsführende Vorstand. Ob die DJK-Party zum Jubiläum in der zweiten Jahreshälfte nachgeholt werden kann, steht noch noch nicht fest.

Mehr Informationen findet Ihr hierzu auch auf der Webseite der Sportfreunde Dorff… https://sportfreunde-dorff.de

Corona COVID-19 und was bedeutet das für uns?

Liebe Schützenmitglieder,

auch wir, der Vorstand der St. Hubertus Schützenbruderschaft Dorff, muss sich zu der aktuellen Situation Gedanken machen. Die Gesundheit unserer Mitglieder, Besucher und Gäste steht in dieser Zeit im Mittelpunkt unserer Überlegungen und Entscheidungen.

Nachdem am Freitag die Schulen, Kindergärten und Kitas geschlossen, viele Veranstaltungen und kleinere Treffen abgesagt oder verschoben wurden, sind wir zur der Überzeugung gekommen, das Vereinsleben bis zum Ende der Osterferien erst einmal ruhen zu lassen. 

Unsere Entscheidung wird durch den Erlass der Landesregierung NRW vom 15.3.2020, dass ab Dienstag, 17.3.2020 auch die Sportvereine schließen müssen, unterstrichen.

Dies bedeutet, dass alle Veranstaltungen, Sitzungen, Schießwettbewerbe und Trainingseinheiten bis nach den Osterferien ausfallen. 

Unsere Vereinsmeisterschaft verlängern wir um zwei Monate. Schützen die ihre Serien für den März noch nicht geschossen haben, können diese dann nach den Osterferien nachholen. Im Mai starten wir dann den 4. Durchgang.

Wir werden euch weiterhin online auf dem Laufenden halten und über den Verlauf des Schützenlebens nach den Osterferien frühzeitig informieren.

Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung, die uns nicht leicht gefallen ist, aber unser Aller Gesundheit dienen soll.

Der Vorstand
Heinz Willms, Fritz Thiermann, Michael Krajewski

Das Wandern ist des….… Dorffers Lust

Unter diesem Motto begaben sich am Sonntag, 4.11.2019   13  Dorffer mit Freunden auf „Schusters Rappen“. Helga Junker und Michael Krajewski, als neue Organisatoren, hatten sich für die zweite Tour in diesem Jahr den „Indian Summer“ ausgesucht. 

Und wo kann man den besser erleben als auf dem Kermeter?!

Dieser Bergrücken, gegenüber von Rurberg und Woffelsbach, mit seinen ausgedehnten Buchenbeständen ist im Herbst ein Garant für einen Farbenrausch. Obwohl……, ein Tag vor der Tour zeigten  alle Online-Wetterportale  einen total verregneten Tag voraus., also was tun? Wohlweislich hatten wir uns zur gemeinsamen Anfahrt am Vereinsheim in Dorff verabredet. Nicht nur, das wir unseren „CO-2-Fußabdruck“ durch Fahrgemeinschaften reduzieren wollten, nein es diente bei den Wetterprognosen auch zur Absprache, ob wir überhaupt losfahren. Und siehe da, Petrus hatte ein Einsehen und schon früh am Morgen blitzten einige Sonnenstrahlen durch die Wolken, sodass die Abstimmung dann einstimmig  mit Ja ausfiel.

Wir fuhren also mit drei PKW nach Rurberg, parkten an der Staumauer und los ging es.

In einem kurzen und steilen Anstieg am Ende der Staumauer erklommen wir zunächst den Kermeter und tauchten danach in den ersehnten Indian Summer ein. Nach einer kleinen Rast am Aussichtspunkt „Hirschley“ ging es dann weiter zum Parkplatz Kermeter. Dort machten wir einen kurzen Abstecher zum neuen Naturerkundungspfad „Wilder Weg“, der in seiner barrierefreien Ausführung schon Klasse ist. Anschließend gingen wir bergab zur Urtseestaumauer.

Beim Abstieg bekam einer von uns solche Rückenprobleme, dass wir uns entschieden, ihn dort mit einem PKW abzuholen. Zur Sicherheit fragten wir den Gastronomen des Staumauergasthofes wie und ob wir überhaupt mit einem PKW dahin kommen könnten. Wir erhielten die Auskunft, dass „normalerweise“ die Schranken offen sein müssten….. .Also „sprinteten“ wir zu zweit die 4,5 KM über den Uferweg zurück nach Rurberg, holten das Auto und fuhren zurück zur Staumauer. Zum Glück waren alle Sperrgitter wegen des Rursee-Marathons tatsächlich an diesem Tag noch geöffnet). Nachdem wir unseren „Patienten“ ins Auto gepackt hatten, fuhren wir zurück. Mittlerweile hatte das „Hauptfeld“ die Staumauer in Rurberg erreicht und „blockierte“ dort die Ausfahrtschranke. Neben den Gedanken an die kleine Not-Rückholaktion schwärmten alle von den herrlichen Farbenspiels während der Wanderung inkl. den Impressionen auf der spiegelglatten Wasseroberfläche des Obersees entlang der  Uferstrecke.

Trockenen Fußes erreichten wir schließlich den Parkplatz und trotz des kleinen Zwischenfalls fuhren dann doch alle mit zum Venngasthof „Zur Buche“ in Mützenich.

Aufgrund des perfekten Timings setzte erst jetzt der Regen ein, sodass wir nur auf dem Weg vom Auto zur Restaurant doch noch etwas nass wurden. In gemütlicher Runde, einem leckeren, reichhaltigen Abendessen und netten Gesprächen klang der Tag aus und wir traten gegen 19:00 Uhr den Heimweg an. Ein erlebnisreicher Wandertag ging zu Ende und alle Beteiligten freuten sich auf die nächste Tour. Die werden wir für den April 2020 planen.

Übrigens … Schusters Rappen“….:

Diese Redewendung stammt aus dem 17. Jahrhundert. Zu dieser Zeit waren die Schuster sehr arme Handwerker, die sich für ihre Reisen kein Pferd (Rappen) leisten konnten. Also entwickelte sich der Spruch … dann begeben wir uns auf Schusters Rappen. Damit waren deren Füße gemeint und so entstand der Ausspruch für das „zu Fuß gehen“.

MiKra